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Diese Seite wurde am 2025-08-18 aktualisiert und wird regelmäßig bei neuen Erkenntnissen überarbeitet.
Brustwarzensalbe enthält hochreines Wollwachs (INCI-Bezeichnung: Lanolin), das feuchtigkeitsbindend ist und die innere Wundheilung unterstützt. Wollwachs beugt Schorfbildungen vor. Zusätzlich ist Wollwachs rückfettend, entzündungshemmend und stärkt die hauteigene Schutzbarriere. Neben Wollwachs sind in vielen Brustwarzensalben Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl oder Jojoba-Öl enthalten. Ein Hersteller setzt auch hydriertes Poly-1-decen ein. Nicht geeignet für die Anwendung im Bereich der Brustwarzen und des Warzenhofs sind Salben mit Grundlagen auf Erdölbasis (Vaseline etc.) und/oder mit Wirkstoffen wie etwa Adstringentien, Lokalanästhetika, Dextrose, Alkohol oder Vitaminen.
Quellen: de.wikipedia.org
Gerbstoffe sind chemische Stoffe, die zum Gerben von Tierhäuten verwendet werden. Eine abgezogene Tierhaut wird durch die Behandlung mit Gerbstoffen in Leder umgewandelt, was z. B. Fäulnis verhindert. Es gibt in der Natur vorkommende (natürliche) Gerbstoffe und künstlich hergestellte (synthetische) Gerbstoffe. Gerbmittel sind Pflanzenteile oder Stoffgemische, die einen Gerbstoff oder mehrere Gerbstoffe enthalten. Jedoch werden die Bezeichnungen Gerbstoff und Gerbmittel oft wie Synonyme verwendet. Ein Gerbextrakt ist ein Extrakt eines Gerbmittels, der zur Vegetabilgerbung verwendet wird. Nach der Extraktion liegt der Gerbstoff in höherer Konzentration vor, ohne eventuell zu einer anderen Wirkung führende Bestandteile des Ausgangsmaterials. Gerbextrakte sind ihrerseits Gerbmittel. Pflanzliche Gerbstoffe (sogenannte Tannine) werden auch in der Medizin verwendet, vielfältige heilsame Wirkungen sind nachgewiesen. Darüber hinaus sind Tannine als Geschmackskomponente von Wein und Tee bekannt.
Quellen: de.wikipedia.org
== Natürliche Gerbstoffe == Gerbstoffe kommen häufig in Pflanzen vor (vgl. auch Nutzpflanzen), zum Beispiel in Blättern, Hölzern, Rinden, Früchten und Wurzeln von Kastanien, Bananen, Eichen, Fichten, Mimosen, Quebracho, Tee und Kaffee. Auch pflanzliche Abbauprodukte wie Torf enthalten Gerbstoffe. Pflanzliche Gerbstoffe werden auch als vegetabile Gerbstoffe oder Tannine bezeichnet. Sie werden zur Vegetabilgerbung verwendet. Aufgrund des chemischen Aufbaus kann man die pflanzlichen Gerbstoffe in zwei Gruppen einteilen:
Quellen: de.wikipedia.org
Hydrolysierbare Gerbstoffe, z. B. Gallotannine. Grundbausteine sind Gerbsäuren, z. B. Gallus- oder Ellagsäure in Verbindung mit Glukosen. Kondensierte Gerbstoffe, z. B. Pyrocatechine. Grundbausteine sind aromatische Polyhydroxyverbindungen, z. B. Catechin. Der chemische Nachweis von Tanninen gelingt mit der Vanillin-HCl-Reaktion (Rotfärbung). Zu den natürlichen Gerbstoffen gehören neben den pflanzlichen Gerbstoffen auch die quervernetzenden Fettgerbstoffe in der Form mehrfach ungesättigter Fette, z. B. Trane. Sie werden zur Sämischgerbung verwendet. Trane sind Öle, die aus Fischen oder Meeressäugern gewonnen werden. Für eine Gerbwirkung müssen sie ausreichend mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten. Fette mit nur einfach ungesättigten Fettsäuren haben keine Gerbwirkung. Durch die Oxidation dieser Trane entstehen reaktive Abbauprodukte mit Gerbwirkung, die zur Quervernetzung des Kollagens führen. Weitere Naturprodukte wie Urin, Eigelb, Mehl, diverse tierische Innereien wie Hirn oder Leber zeigen bei entsprechender Anwendung eine gewisse konservierende Wirkung, eine echte Gerbwirkung kann mit ihnen aber nicht erzielt werden.
Quellen: de.wikipedia.org
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